Erna denkt über Sankt Florian uffe Müllkippe nach

Jut, det ick Se treffe! Nu wa ick ja am Wochenende bei meene Freundin Marjot, die wo die Frau von Jünther is, der ma mit meen Karl zusammen jeabeitet hat. Kenn Se den? Nee? Na is ooch nich wichtich. Jehnfalls sach ick, Marjot, bei dia inne Straße riechtet komisch. Oda kommt det aus deine Küche? Wa se ersma beleidicht. Aba denn hat se ooch ihre Neese ausn Fensta jehaltn un hattet ooch jerochen. Konnten wa uns aba beede nich erklean.

Späta haick denn inn Radio jehört, det da ne Müllkippe brennt. In Bernau! Det is doch im Osten! Aba man hattet bis nach Kreuzberch rin jerochen. Marjot hattet sowieso mitte Lunge, da hatse janz schön jejapst den Tach.

Nu denk ick, naja, würd ja bald voabei sein. Aba wat is? Die kriejen un kriejen det nich jelöscht!
Heute hamwa Mittwoch, jetze würd det Feua langsam kleena. Aba statt dessen blasen Kakalaken zum Sturm uff Berlin! Die Leutchen in Bernau wahn ja schon jenervt von die Viechas. Üba-all Schaben! Hoffentlich sind die nich vawandt mit det Viech aus „Män in Bläck“. Wa ja jruselich!

Jehnfalls sin die Biesta in die Schutzanzüje von de Feuaweamänners nach Berlin einjewandat, ohne Jenehmijung! Wenn sich det Kroppzeuch hia vamean tut, na denn jute Nacht, Marie! Denn müssen wa wohl alle unsre Häusa anzünn, damit die wieda zurück inn Osten jehn, wa?
Man würd ja wohl nochn Scherz machen dürfen!

Ick jeh jetze jehnfalls ma los, Insektenspree jejen de Kakalaken koofen.Vlei reicht det Zeuch ja ooch schon. Oda ick lass meen Karl Witze erzeeln, denn lachen die sich vlei tot, wa?
Ja, Berlin is ooch nich mea, wattet ma wa,

sacht Erna Pachulke.


(c) Petra A. Bauer, 09/2005
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    Nun ist es also so weit. Nach über acht Jahren ist meine Schreiblust zurückgekehrt. Vielleicht noch nicht mein Schreib-Mojo - das muss ich erst noch zeigen. Aber ich halte es nicht mehr für ausgeschlossen, wieder Autorin zu sein. Wie das laufen wird - ob ich mich um die Veröffentlichung in einem Verlag bemühen werde, ob ich mich dem Selfpublishing widme, ob unter meinem Namen oder einem anderen - das ist alles überhaupt noch nicht relevant. Wichtig ist, dass ich wieder schreiben will.
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    Keine Zeit für Verzweiflung?
    Ich lese sehr gerne den Newsletter von Austin Kleon, den meisten bekannt durch sein Buch "Steal like an artist", bzw. Alles nur geklaut - 10 Wege zum kreativen Durchbruch. In der aktuellen Ausgabe lautet sein verlinkter Blogbeitrag "No Time for Despair". Darunter ein Zitat von Toni Morrison, das mich dazu inspiriert hat, hier mal wieder etwas zu schreiben:
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    Blogparade: Meine Schreibzimmer - Wo schreibe ich?
    Toni Scott von little-edition.de hat mich nochmal an die Schreibzimmerblogparade von Ricarda Howes schreibsuechtig.de erinnert, die ich beinahe vergessen hätte. Und nachdem Toni offenbar auch schon diverse Schreibplätze hatte, will ich euch mal von meinen erzählen:
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